17, Das erste Buch der Erinnerung (Rose Snow)

In diesem Buch geht es um Jo, die plötzlich in Erinnerungen von anderen herumstöbern kann.

Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort- fast, als wären sie auf der Flucht. Als ihr nächster Umzug sie ausgerechnet ins nasskalte Hamburg führt, ist Jo wenig begeistert. Bis sie an ihrer neuen Schule zwei gutaussehende Jungs kennenlernt: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der ihre Nähe sucht. Jos Gefühle spielen auf einmal völlig verrückt_ und nicht nur die! Was sind das für Bilder in ihrem Kopf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich Erinnerungen, in die Jo kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann?

Klappentext:

Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort- fast, als wären sie auf der Flucht. Als ihr nächster Umzug sie ausgerechnet ins nasskalte Hamburg führt, ist Jo wenig begeistert. Bis sie an ihrer neuen Schule zwei gutaussehende Jungs kennenlernt: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der ihre Nähe sucht. Jos Gefühle spielen auf einmal völlig verrückt_ und nicht nur die! Was sind das für Bilder in ihrem Kopf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich Erinnerungen, in die Jo kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann?

Am nächsten Freitag stellt Jos Vater ihr seine neue Freundin namens Lea vor. Jo findet Lea ganz nett.

Ein paar Tage später erfährt Jo, dass Leas Wohnung von Schimmel befallen ist und sie mit ihrem bei Jo und ihrem Vater einziehen wird. Als die beiden kommen, erkennt Jo, dass Leas Sohn ausgerechnet ihr Erzfeind Finn ist. Wie erwartet, streiten sich Jo und Finn tagelang. Dann müssen sich auch noch zusammen ins Kino gehen. Dort angekommen sieht Jo Adrian und Louis, die sich seltsamerweise streiten. Jo will sich nicht einmischen. Später vertreibt sie Finns nervige Tussi, wofür er sehr dankbar ist. Lustigerweise haben es Jo und Finn an diesem Abend recht gut.Als sie nach Hause kommen, sind ihre Eltern irgendwie sehr komisch drauf. Dann erzählt Lea den beiden, dass sie schwanger ist, wobei Jo erkennt, dass Lea darüber überhaupt nicht erfreut ist.

Am nächsten Wochenende verreisen Lea und Jos Vater. Finn schmeisst zuhause eine riesige Party. Auch Louis und Adrian sind eingeladen. Jo kann mit Adrian tanzen, wobei sie das Gefühl hat, dass sie   tausend Schmetterlinge im Bauch hat. Da erkennt sie, dass sie Adrian viel mehr mag als Louis.

Später am Abend streiten Adrian und Louis. Jo kommt es vor, als ob sich die beiden um sie streiten. Ausserdem geht es auch noch um irgendeine Wette.Nachher kommt Adrian zu Jo und sagt, dass Louis lügt, aber Jo schlägt ihm die Tür vor der Nase zu.

Am nächsten Morgen kommen ihre Eltern nach Hause und rasten wegen der Sauerei der Party aus. Dann redet Jo mit ihrem Vater und erfährt, dass ihre verstorbene Mutter, wie auch Jo, eine Seherin war und wahrscheinlich von der Jägerschaft, die Seherinnen jagt, ermordet worden war. Ihr Vater wollte die ganze Zeit umziehen, um Jo zu beschützen.

Später trifft Jo Adrian. Sie ist aber immer noch wütend auf ihn. Adrian will ihr die Wahrheit zwischen dem Konflikt mit ihm und Louis zeigen und streckt Jo seine Arme entgegen. Jo berührt sie und ist in Adrians Erinnerungen. Dort erfährt sie, dass Adrian und Louis Mitglieder der Jägerschaft sind. Zurück in der Realität sagt Adrian zu Jo, dass sie auf verschiedenen Seiten stehen und dass sich daran nichts ändert. Dann geht er fort.

Ich fand es sehr spannend, dass sich Adrian und Louis plötzlich als «böse» herausgestellt hatten, nachdem sie sich eigentlich wie ganz normale Jungs wirkten. Allerdings finde ich es sehr schade, dass das Buch kein richtiges Ende hat. Man weiss nicht, wie es weitergeht. Aber andererseits ist genau das auch spannend, dann so kann man sich selber noch viele Gedanken machen, wie es weitergehen könnte und was es genau mit Adrian und Louis auf sich hat. Das Buch war sehr spannend zum Lesen, weil sich diese offenen Fragen durch das ganze Buch durchgezogen hatten. Ich wollte immer wissen, wie das jetzt so genau ist mit Jo. Ausserdem kam ich am Ende zuerst noch nicht ganz draus. Als ich das Ende aber noch ein zweites Mal gelesen hatte, stellte ich mir so viele Fragen und malte mir dann im Kopf aus, wie es weitergehen könnte.

Dieser Abschnitt ist typisch für den Roman:

Doch bevor es zu einem richtigen Kuss kommen konnte, schob er mich plötzlich von sich, wie etwas, das nicht sein durfte. Mit einem unterdrückten Fluch boxte er gegen die Wand, sein Brustkorb hob und senkte sich schnell und ich stand völlig verwirrt daneben und wusste nicht, was ich tun sollte. Er starrte mich an. «Wir stehen auf unterschiedlich en Seiten Jo», stiess er schliesslich hervor und öffnete mit einer kräftigen Bewegung die Tür. «Und daran wird sich auch nichts ändern. »

Ein kalter Windstoss fuhr mir ins Gesicht, aber das war nichts im Vergleich zu der Kälte in meinem Inneren. Wie versteinert sah ich Adrian dabei zu, wie er mit langen Schritten in der Nacht verschwand und hatte keine Ahnung, was ich denken, geschweige denn fühlen sollte.

Ich empfehle dieses Buch an Jugendliche ab zwölf Jahren, weil das Buch an manchen Stellen ziemlich schwer zu verstehen ist. Ich würde es auch vor allem an Mädchen weiterempfehlen, weil man so auch die Liebesprobleme von Jo aus mehr oder weniger eigener Sicht mitbekommt.

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