Leah on The Offbeat (Becky Albertalli)

Eine junge Frau, die sich in ihre beste Freundin verliebt.

Klappentext

When it comes to drumming, Leah Burke is usually on beat – but real life isn’t always so rhythmic. An anomaly in her friend group, she’s the only child of a young, single mom, and her life is decidedly less privileged. She loves to draw but is too self-conscious to show it. And even though her mom knows she’s bisexual, she hasn’t mustered the courage to tell her friends – not even her openly gay BFF, Simon.

So Leah really doesn’t know what to do when her rock-solid friend group starts to fracture in unexpected ways. With prom and college on the horizon, tensions are running high. It’s hard for Leah to strike the right note while the people she loves are fighting – especially when she realizes she might love one of them more than she ever intended.

Becky Albertalli returns to the world of her acclaimed first novel, “Simon vs. The Homosapiens Agenda”, in this warm and humorous story of first love and senior-year angst.

“Leah on The Offbeat” ist der zweite Teil des Buches “Simon vs. The Homosapiens Agenda”, oder wie der Kinofilm heisst: “Love, Simon”. Während der erste Teil vor allem von Simon und seinem Coming Out handelt, konzentriert sich dieses Buch auf Leah und Abby. Leah ist Hals über Kopf in ihre ‘heterosexuelle’ beste Freundin verliebt. Die Geschichte spielt im Sommer 2016 – genauer gesagt drei Monate vor Leahs Highschool-Abschluss – in Creeks, einer Kleinstadt in der Nähe von New York.

Leah lebt mit ihrer alleinerziehenden Mutter in einer bescheidenen Wohnung. Sie gehören nicht zu den 85% Prozent der eher wohlhabenden Bürger in Creeks. Leah und ihre Freunde Simon, Bram, Abby und Nick besuchen die Creekwood High und stehen kurz vor ihrem Abschluss. Das bringt viel Spannung mit sich, denn Simons fester Freund wird die NYU besuchen, während Simon die Haverford University in Philadelphia besuchen wird. Auch Abby und Nick, die seit eien guten Jahr ein Paar sind, haben deswegen Probleme. Nick wurde an die Tufts University, und Abby an die Georgia University angenommen. Leahs Freundeskreis wird komplett zerrissen, als Abby mit Nick Schluss macht. Leah weiss nicht, ob sie glücklich sein oder Mitleid haben soll, denn Leahs Liebe wird nicht schwächer, während Nick als ihr bester Freund am Boden zerstört ist. Es hilft auch nicht viel, als Abby sie während einer Party küsst.

Leah ist verwirrt, denn Abby steht ja nicht auf Frauen. Leah wird immer so nervös um Abby herum, denn sie weiss nicht, ob da der Alkohol oder tatsächlich Abby gehandelt hat. Als an Prom Nick direkt vor Abby mit Abbys Feindin rummacht und Leah Abby tröstet, sagt Abby, wie sehr sie Leah wirklich mag, und die beiden gestehen sich endlich ihre Gefühle.

In einem Email ca. 3 Monate später erzählt Leah Simon, dass sie und Abby zusammengezogen sind und die beiden noch immer glücklich verliebt sind. Leah verspricht Simon, der seine Beziehung mit Bram aufrecht erhalten hat, die beiden in New York zu besuchen.

Ich persönlich mag dieses Buch. Es stellt Teenager-Ängste sehr unzensiert und ernst dar, wobei es trotzdem sehr leicht geschrieben ist. Ausserdem zeigt es diese Furcht vor dem Coming Out, welche viele LGBTQ+ Jugendliche erleben, denn Leah traut sich nicht, ihren Freunden gegenüber ehrlich zu sein, obwohl sie weiss, dass alle sie akzeptieren würden. Heutzutage gibt es noch immer wenige Mainstream Bücher, die verschiedene sexuelle Orientierungen so offen behandeln. 

Ungefähr 50% (gefühlt) des Buches ist, dass Leah nicht damit klarkommt, dass Abby so wünderschön ist. Einer dieser Abschnitt ist zum Beispiel dieser:

“Uh, yeah.” I wince as soon as I say it. I have this Problem sometimes where I sound bitchier than I mean to, and it’s a thousand times worse when it comes to Abby. Simon once asked me point-blank why I dislike her so much. But here’s the thing: I don’t. It’s just that my brain doesn’t work right around her. It doesn’t help that she looks so obnoxiously cute – striped shirt tucked into a red skirt over tights, hair clipped back.

Ich empfehle dieses Buch Leuten, die gerne fluffige Romanzen lesen und gerne queere Liebesgeschichten mögen. Da es doch eher jüngere Leser anziehen soll und auch so geschrieben ist, empfehle ich es Leser ab 13-14 Jahren.

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