In 80 Tagen um die Welt (Jules Verne)

Wegen einer Wette versucht der Londoner Phileas Fogg mit Hilfe seines Dieners Passepartout in 80 Tagen um die Welt zu reisen.

Klappentext:

Eine Wette treibt den Engländer Phileas Fogg mit seinem Diener Jean um die Welt: Mit Zug, Schiff, Ballon und sogar per Elefant sind sie unterwegs, um in genau 80 Tagen wieder in London zu sein. Doch der Ausgang ihrer Reise ist ungewiss- die Zeiger auf der Uhr scheinen immer schneller zu laufen, die Zeit wird immer knapper…

Im Roman “In 80 Tagen um die Welt” von Jules Verne geht es um Phileas Fogg, einen englischen Geschäftsmann, der im Jahr 1872 probiert, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Auf der Reise muss er viele Hindernisse überwinden und er erlebt viele Abenteuer. Sein treuer Diener Passepartout hilft ihm bei diesem Unterfangen.

Phileas Fogg ist ein reicher, englischer Geschäftsmann und Mitglied im Londoner Reform- Klub. Am 2. Oktober 1872 kreuzt sich sein Leben erstmals mit dem von Jean Passepartout. Passepartout wird sein neuer Diener, da Herr Fogg zuvor seinen alten Diener entlassen hat. In der Zeitung hat Herr Fogg erfahren, dass es möglich ist, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Im Reform- Klub beim Kartenspielen wettet er gegen ein paar hoch angesehene Persönlichkeiten, dass er das schaffen wird. Einige Tage vorher wurde in der Nationalbank von England eingebrochen und nachdem er angereist ist, wird Phileas Fogg als Dieb beschuldigt, da er Ähnlichkeiten mit dem Fahndungsbild aufweist. Herr Fogg fährt zuerst mit dem Zug durch den Mont- Cenis nach Brindisi. Dort steigt er um auf ein Kreuzfahrtschiff und fährt damit nach Suez in Ägypten. Dort wartet bereits Inspektor Fix auf ihn, der ihn verhaften will. Da er aber keinen Haftbefehl aus London bekommen hat, darf er Phileas Fogg nicht verhaften. Deshalb folgt er ihm auf das Schiff nach Bombay. Von Bombay fährt Herr Fogg mit dem Zug weiter in Richtung Kalkutta. Da Herr Fix den Haftbefehl noch immer nicht bekommen hat, folgt er Herr Fogg weiter. Mitten in Indien hält der Zug plötzlich an, da die Bahnstrecke noch nicht fertig gebaut ist. Auf der bisherigen Reise hat Phileas Fogg bereits 2 Tage gespart und so hat er genug Zeit um ins 50 Meilen entfernte Allahabad zu gelangen, von wo der Zug weiter nach Kalkutta fährt. Er tut dies mit einem Elefanten, den er einem Händler abgekauft hat. Auf der Reise begegnen sie einer indischen Sekte, die eine junge Frau opfern will. Herr Fogg entscheidet sich, sie zu retten und das gelingt ihm auch. Als die Frau auf dem Scheiterhaufen liegt, verkleidet sich Passepartout als ihr verstorbener Ehemann und rettet sie so vor den tödlichen Flammen. Herr Fogg Passepartout und die junge Frau, die übrigens Frau Aouda heißt, fahren mit dem Zug weiter nach Kalkutta, wo sie sogleich verhaftet werden. Herr Fogg kann sich aber freikaufen und so geht die Reise mit dem Schiff weiter in Richtung Singapur. Von Singapur fahren sie weiter nach Hongkong. Wegen einem Unwetter haben sie aber Verspätung und so verpassen sie das Schiff nach Yokohama. Herr Fix, der ihnen die ganze Zeit gefolgt ist, weiht Passepartout in einem Cafe einem wer er ist und was er will. Da Passepartout aber seinen Herrn beschützen will, fühlt sich Herr Fix gezwungen, ihn zu betäuben. Herr Fogg heuert am nächsten Tag ein Schiff an, das ihn, Frau Aouda und Herr Fix (den er auf dem Schiff auch kennengelernt hat) nach Shanghai bringen soll. In Shanghai startet startet nämlich das Schiff, das über Yokohama nach Amerika fährt. Sie schaffen es ganz knapp und so fahren sie mit dem Schiff nach Yokohama. Dort treffen sie in einem Zirkus auf Passepartout, der es irgendwie auch nach Yokohama geschafft hat. Mit dem Schiff fahren sie weiter nach San Francisco. Herr Fix hilft ihnen jetzt, da er sie erst wieder in England verhaften darf. In San Francisco steigen sie in einen Zug, der sie über Omaha nach New York bringen soll. Während der Zugfahrt kommt es zu einem Überfall durch die Sioux- Indianer. Doch Passepartout schafft es, den Zug bis zum nächsten Fort zu stoppen. Bei diesem Unterfangen wird er aber von den flüchtenden Indianern entführt. Herr Fogg entscheidet sich ihn zu retten. Ihm gelingt es zwar, aber dadurch verpassen sie den Zug nach Omaha. Herr Fix hat aber herausgefunden, dass es im Fort einen Schlitten hat und so fahren sie mit dem Schlitten nach Omaha und von dort mit dem Zug weiter nach New York. Sie verpassen aber ganz knapp ihr Schiff, das sie nach Liverpool bringen soll. So heuert Herr Fogg am nächsten Tag ein Schiff an, das sie nach Bordeaux bringen soll, da das Schiff wegen zu wenig Kohle an Bord die Reise nach Liverpool nicht schaffen würde. Herr Fogg überfällt aber während der Fahrt den Kapitän und besticht die Crew damit sie doch nach Liverpool fahren können. Die Kohle reicht aber nur bis kurz vor die irische Küste und so kauft er das Schiff, damit er den oberen, hölzernen Teil des Schiffes verbrennen kann um bis nach Queenstown in Irland zu kommen. Als er in Queenstown ankommt, wird er sogleich von Inspektor Fix verhaftet. Er wird in einem Gefängnis eingesperrt und erst nach einiger Zeit, nachdem Inspektor Fix herausgefunden hat, dass der richtige Bankräuber bereits verhaftet wurde, wieder frei gelassen. Sogleich fährt er mit der Fähre von Queenstown nach Liverpool und von dort mit dem Zug weiter nach London. Als er in London ankommt, zeigen alle Uhren acht Uhr fünfzig an, was bedeutet, dass er fünf Minuten zu spät gekommen ist. Als er das bemerkt, geht er zusammen mit Passepartout und Frau Aouda in sein Haus. Am nächsten Tag am Abend reden er und Frau Aouda zusammen und sie gestehen sich, dass sie sich lieben und heiraten wollen. Sie beauftragen Passepartout zum Pfarrer zu rennen und ihm zu sagen, dass sie am nächsten Tag heiraten wollen. Passepartout kommt nach kurzer Zeit zurück und erzählt, dass sie am nächsten Tag nicht heiraten können, weil dann Sonntag ist. Das bedeutet, dass Samstag ist und erst heute die Wette endet. Sie rennen also sogleich in den Reform- Klub und erreichen ihn knapp vor Ablauf der Wette. Herr Fogg gewinnt also die Wette. Aber wie kommt es dazu, dass er sich geirrt hat? Das liegt an der Zeitumstellung. Da er nach Osten gereist ist hat er einen Tag gewonnen. Wäre er nach Westen gereist hätte er verloren.

Mir gefällt, dass das Buch sehr vielseitig ist. Es passieren viele Dinge und das Buch ist nie langweilig. Außerdem finde ich es spannend, dass die Geschichte wirklich so gewesen sein könnte.

Dieser Abschnitt ist typisch für den Roman:

Doch das Glück, das ihm bisher so hold gewesen war, schien Phileas Fogg verlassen zu haben. Drei Stunden lang suchte er im ganzen Hafen nach einem Schiff. Aber es gab nur Schiffe, die gerade be- oder entladen wurden. Herr Fogg suchte unerschütterlich weiter, als er von einem Seemann angesprochen wurde. “Suchen sie ein Schiff, gnädiger Herr?” “Haben Sie eines, das sofort abfahren kann?” “Ja. Ein Lotsenboot. Möchten Sie es sehen?” “Ja.”

Ich empfehle das Buch Jugendlichen ab 10 Jahren, die gerne Abenteuergeschichten lesen. Außerdem sollte man Grundkenntnisse in Geographie haben, da sehr viele Orte vorkommen und man sonst nicht weiß, wo sich Phileas Fogg auf der Reise gerade befindet.

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