Blitz und Vulkan (Walter Farley)

Ein Junge namens Alec, möchte herausfinden ob sein Wildpferd im stande ist Rennen zu laufen oder ob es nur mit anderen Hengsten Kämpfen möchte.

Klappentext:

Noch einmal greift der Araberscheich Abu in das Leben von Alec Ramsay ein. Ein Brief meldet Alec seinen Tod. Aber der grosse Freund hat im Blitz, den herrlichen Hengst, vermacht. Blitz wir zu ihm zurückkehren! Alec jubelt. Gewiss, Vulkan, der stolze Sohn von Blitz, ist ein grossartiges Pferd. Hat es nicht die drei bedeutendsten Rennen Amerikas gewonnen? Aber Alecs Herz hängt an Blitz, der ihm das Leben rettete, der nur ihm seine Liebe schenkte. Er macht Pläne, wie er Blitz auf die Farm bringen wird, die der Vater kürzlich erwarb und die sie nun zu einem Gestüt ausbauen werden! Aber es kommt ganz anders. Die Presse hat von Blitz‘ Rückkehr erfahren. Schon heisst’s: Blitz und Vulkan, Vater und Sohn, sollen ihre Kräfte messen, sollen zeigen, wer das schnellste Pferd der Welt ist. Schliesslich gibt Alec dem Drängen nach und meldet seine beiden Pferde für ein grosses internationales Rennen. Wird alles gut gehen? Wird Blitz sich wieder von Alec meistern lassen oder – das Wildpferd, das er ist – die anderen Hengste angreifen? Da erkrankt im Trainingslager eines der fremden Pferde an einer todbringenden Seuche, das Rennen wird abgesagt, alle anderen Pferde werden zwecks sechswöchiger Quarantäne auf eine entfernte Farm verbracht. Bange Wochen für Alec, bis er gewiss ist, dass Blitz und Vulkan gesund blieben. Doch schon droht neue Gefahr! Ein Waldbrand bricht aus, nähert sich rasend den Stallungen! In letzter Minute gelingt es Alec auf Blitz, eine Schneise durch den Wald zu finden und die anderen Pferde hineinzutreiben. Hier wird nun das grosse Rennen doch noch ausgetragen, mit den heranheulenden Flammen als Starter! Wer wird Sieger sein?

Im Buch << Blitz und Vulkan >>, der vierte Band der Blitz-Reihe, von Walter Farley, handelt es sich um Alec, ein junger Jokey, der 1949 zusammen mit dem alten Pferdetrainer Henry, sein Pferd Vulkan auf Wettkämpfe vorbereitet. Er meldet Vulkan und dessen Vater Blitz, der vor kurzem wieder zu Alec zurück gekommen ist, für ein grosses Internationales Rennen an. Dort möchte er herausfinden, ob Blitz ein geeignetes Rennpferd ist oder ob sein wilder Anführerinstinkt hervortritt und er sich mit anderen Pferden messen möchte.

Alec Ramsay und sein dreifach gekröntes Rennpferd Vulkan sind ein erfolgreiches Wettkampfteam im Reitsport. Alec freut sich, dass er Vulkan, der Sohn des Pferdes mit dem er einst eine tiefe Freundschaft pflegte, reiten darf. Alec lässt sich nicht anmerken und will sich selbst nicht eingestehen, dass er insgeheim Blitz vermisst und er sich mit dessen Sohn Vulkan dieselben Gefühle, die er für Blitz empfand, erträumt. Alec wurde vor langer Zeit, bei einem Schiffsunglück, von Blitz gerettet und sie wurden so zu unzertrennlichen Freunden. Es ging nicht lange, bis sich der Besitzer von Blitz meldete und ihn zurück haben wollte.

Alec ist ausser sich vor Freude, als ihn die Nachricht erreicht ,Scheich Abu, der Besitzer von Blitz, sei bei einem tragischen Unfall, als er mit Blitz ausritt, ums Leben kam. Er vererbte Alec sein Pferd. Henry, der Pferdetrainer und beste Freund von Alec, warnt ihn vor Presseleuten, die sicher wollen, dass Blitz und Vulkan in einem Rennen gegeneinander antreten und beweisen wer der schnellste ist. Als Alec nicht auf Henrys Warnungen hört und mit Blitz in einem Park entdeckt wird, gibt Alec daraufhin den Drängen der Presse nach und meldet seine beiden Pferde an einem grossen Internationalen Rennen an, bei dem sie gegen die schnellsten Pferde der Welt antreten.

Blitz verhält sich während den Trainingswochen gegenüber den anderen Pferden sehr kämpferisch und herausfordernd. Dies ist ein grosses Problem, da die anderen Pferde dadurch ihre kämpferischen Instinkte ebenso ausleben wollen und dies das Rennen gefährdet. Als dann auch noch ein Pferd an einer hoch ansteckenden, unheilbaren Seuche erkrankt, wird das Rennen ganz abgesagt. Die Pferde werden daraufhin für eine sechswöchige Quarantäne in eine, nahe am Wald liegende, Farm geschickt.

Es ist eine sehr warme Zeit und es herrscht überall Brandgefahr. So auch auf der Farm in denen die Pferde gerade ihre sechswöchige Quarantäne  abschliessen und als gesund erklärt werden. Ein Feuer bricht im Wald aus und greift auf die Farm über. Die Pferde sind voller Schrecken und laufen auf die Koppel, in der sie schon bald von Flammen umzingelt sind. Blitz bleibt bei Alec, doch alle anderen Pferde sind nicht zu stoppen. Alec gelingt es, mit Hilfe von Blitz, die anderen Hengste in eine Schneise aus der Koppel zu führen. Blitz‘ Kraft und angreifende Wirkung, treibt die Pferde die Schneise hinab. Alec bemerkt, dass das Pferderennen auf gewisse Weise doch ausläuft, da alle Hengste so schnell wie möglich den Flammen entkommen wollen. Er ist sehr stolz auf Blitz, da er von ganz hinten, sich bis an die Spitze kämpft und sogar Vulkan überholt. Das hätte niemand gedacht, da Blitz schon ziemlich alt war und seine Schnelligkeit nachgelassen haben könnte. Dass Blitz gewann, bleibt aber Alecs Geheimnis.

Meine Meinung:

Mir hat die grosse Überzeugungskraft von Alec gefallen. Man merkt sofort, dass er sehr Zielstrebig ist und auch erreichen möchte was er sich in den Kopf gesetzt hat. Das gibt einem das Gefühl, dass man alles schaffen kann, wenn man daran glaubt. Anfangs fand ich das Buch jedoch langweilig und ist meiner Meinung nach für jüngere Leser gedacht.

Dieser Abschnitt ist typisch für den Roman:

<< Ich kann dir den guten Rat geben, dies Wagnis zu unterlassen. Deinetwegen und um der andren Rennteilnehmer willen… Und des Hengstes wegen ebenfalls. Nur Unglück kann daraus entstehen. Er ist wahrscheinlich das schnellste Pferd der Welt, aber sein Trieb zu kämpfen ist grösser als der, mit andren Hengsten um die Wette zu laufen. >>

Buchempfehlung:

Ich empfehle dieses Buch Kindern von 9 bis 13 Jahren. Es ist ein interessantes Buch, wenn man ein grosser Pferdefreund ist.

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